Corona

Der Gesetzgeber hat eine vorübergehende Vereinfachung des Zugangs zur Grundsicherung beschlossen.
Diese Regelungen gelten vom 01. März 2020 bis zum 31. März 2022.

 

Bis zum 31.03.2022 gelten folgende, befristete Änderungen:

  • Wer ab dem 1. März 2020 bis einschließlich zum 31. März 2022 einen Neuantrag auf Grundsicherung stellt, für den entfällt für die ersten 6 Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist.
  • In den ersten 6 Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt.

Den Kurzantrag sowie weitere Formulare finden Sie hier.

 

Eine Übersicht mit Informationen über die Sonderregellungen zur Grundsicherung und häufig gestellte Fragen finden Sie hier:
https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung

Den vereinfachten Antrag können Sie über „jobcenter.digital“ direkt online ausfüllen und absenden.
Bitte folgen Sie dazu diesem Link.

Oder melden Sie sich telefonisch oder schriftlich bei uns im Jobcenter Augsburg Stadt über die üblichen Kontaktwege

Wir sind in vollem Umfang für Sie da!

Bitte kontaktieren Sie uns über die digitalen, telefonischen und schriftlichen Kanäle.
Hier geht’s zu den Kontaktmöglichkeiten.

Für persönliche Anliegen im Jobcenter, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin.

 

Bitte beachten Sie: Im Jobcenter Augsburg-Stadt gilt die 3-G-Regel sowie eine FFP2-Masekenpflicht!

→ Aktuelles

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung wurde verlängert:

Bundestag und Bundesrat haben den vereinfachten Zugang zur Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) bis zum 31. März 2022 verlängert und am 23.11.2021 im Bundesgesetzblatt verkündet. Damit werden von den Jobcentern weiterhin die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen und die Vermögensprüfung nur eingeschränkt durchgeführt.

Die Verlängerung des vereinfachten Zugangs zur Grundsicherung ist Teil des „Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Auch nach dem 31. Dezember 2021 findet nur eine eingeschränkte Vermögensprüfung statt. Die Kosten der Unterkunft werden weiterhin in tatsächlicher Höhe anerkannt.

Die Sonderregelungen zum vereinfachten Zugang zur Grundsicherung gelten seit dem 1. März 2020 und geben den Menschen die Garantie, dass das Existenzminium gesichert wird, sie ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen und auch die Alterssicherung erhalten bleibt.

 

 

Kurzarbeit:

Ihr Arbeitgeber musste aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit beantragen.
Sie erhalten nun Kurzarbeitergeld, das reicht Ihnen aber nicht zum Leben.
Sollte mit Ihrem Lohn/ Gehalt das Existenzminimum nicht gedeckt sein, können Sie zusätzlich als Differenz Geld aus dem SGBII (Arbeitslosengeld II) beziehen.

Selbständigkeit:

Die Einnahmen reichen nicht mehr aus um Ihr Gehalt und Ihren Lebensunterhalt zu decken?
Auch hier können Sie zusätzlich Leistungen aus dem SGBII (Arbeitslosengeld II) beziehen. 

Studium:

Studierende können auch während der Corona-Krise nur in bestimmten Ausnahmefällen Arbeitslosengeld II beziehen.
Der Lebensunterhalt von Studierenden soll grundsätzlich durch BAföG sichergestellt sein.

Reicht das BAföG nicht aus und es gibt auch keine BAföG-Erhöhung, keine Hilfsmöglichkeiten durch KfW-Darlehen und Nothilfefonds, dann können SGB-II-Leistungen für einen kurzen Zeitraum als zinsloses Darlehen bewilligt werden. Hierfür muss ein sogenannter Härtefall (nach § 27 Abs. 3 Satz 1 SGB II) vorliegen.